Der Hund kann in der Therapie als Initiator dienen, der die Kommunikationsbereitschaft des Patienten oder dessen Motivation fördert. Er geht auf Menschen freudig zu, egal, ob das Sprechen eingeschränkt ist, oder andere Beeinträchtigungen erkennbar sind.
Lebensfreude lässt sich
am besten vom Hund lernen
Nina Sandmann
Warum tiergestützte Therapie?
Emma und Frau Faust haben die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam absolviert. Sie unterziehen sich regelmäßigen Gesundheitschecks und unter­liegen den vom Robert-Koch-Institut geforderten Hygieneanforderungen.
Der Hund geimpft, regelmäßig
entwurmt und versichert.

Emma wird nur dann eingesetzt, wenn sie dabei helfen kann, das logopädische Therapieziel zu erreichen und auch nur dann, wenn keine Hundehaarallergie oder Angst vor Hunden besteht.
Der Therapiebegleithund kann in der logopädischen Therapie als Kommunikationsinitiator fungieren und so die Kommunikationsbereitschaft des Patienten fördern, um
  • dem Kind/dem Erwachsenen zu helfen, innere Ruhe zu finden
  • die Kontaktaufnahme zu erleichtern
  • die Konzentrations- und Reaktionszeit zu verbessern
  • die Frustrationstoleranz zu steigern
  • von eigenen Problemen abzulenken
  • Sprechängste abzubauen
  • das Selbstwertgefühl zu verbessern
  • Zufriedenheit und Ausgleich zu finden
  • persönliche Grenzen zu überwinden
Das Tier fungiert also als „Motor“ für Entwicklungen, die sonst unter Umständen viel länger dauern würden, indem sie einen Anreiz für Veränderungen schaffen.

So setzen wir den Hund als Brücke und Kontaktmittel bei Kindern mit Sprechstörungen ein. Aber auch im Erwachsenenbereich (z.B. bei Patienten mit Demenz) findet Emma ihren Einsatz.

Die tierischen Helfer können es schaffen, die Patienten in der Therapie zu begeistern, zu entspannen und vom Leistungsgedanken weg auf eine natürlich soziale und spielerische Ebene zu bringen. Die Kommunikation wird durch einen natürlichen Impuls angeregt. Um mit einem Tier umzugehen, muss man mit ihm kommunizieren, es locken und mit ihm spielen.